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Was ist OPC?

OPC UA ist ein Framework für industrielle Interoperabilität: Geräte- und Maschinenbauer
beschreiben die objektorientierten Informationen ihres Systems und definieren auch die Zugriffsrechte
mit integrierter IT Security dazu. Das deutsche BSI hat die Ergebnisse der OPC-UASicherheitsanalyse
[BSI] auf seinem Web veröffentlicht und sich dabei sehr positiv über OPC UA
geäußert. Der Maschinenbauer bleibt damit Herr seiner Daten bzw. er kann sie gezielt und
kontrolliert verteilen und somit auch an Big Data und der Analyse seiner Daten monetär teilhaben.
Um diese Daten nun auszutauschen, vereinigt OPC UA zwei Mechanismen für die Umsetzung
unterschiedlicher Szenarien:


1. ein Client-Server-Modell, in dem OPC UA Clients die dedizierten Dienste des OPC UA Servers
nutzen (siehe Kapitel 2). Dieser Peer-to-peer-Kontext wird genutzt für den sicheren, bestätigten
Informationsaustausch – aber mit Einschränkungen in der Anzahl der Verbindungen;
 

2. ein Publisher-Subscriber-Modell, bei dem ein OPC UA Server konfigurierbare Untermengen von
Informationen an eine beliebige Anzahl Zuhörer verfügbar macht (siehe Abschnitt 3.1). Diese
Broadcast-Verteilung an viele agiert unter dem Aspekt «Fire and forget» als unbestätigter
Informationsaustausch.


OPC UA bietet beide Mechanismen – wichtig aber: Sie sind losgelöst vom eigentlichen Protokoll
umgesetzt! So stehen TCP und HTTPS für die Client Server und UDP und AMQP und MQTT für das
Subscriber Model zur Verfügung.
Die Frage «OPC UA oder AMQP oder MQTT» stellt sich somit aus OPC-Foundation-Sicht nicht.
Der eigentliche Schlüssel für Industrie 4.0 liegt jedoch auf der Bedeutung und der Beschreibung
der Daten – der sogenannten Informationsmodellierung.
Unbewusst liefert jeder Geräte- und Maschinenbauer bereits heute ein Informationsmodell:
Daten und Schnittstellen sind bereits (über diverse Protokolle) verfügbar. Wir Menschen haben uns
an die Denkweise der Computer angepasst und haben in Dokumentationen festgehalten, welche
Bedeutung sich hinter den Bits & Bytes & Hexcodes verbergen. Die neue Welt der SoA-fähigen
Geräte unterstützt uns Menschen nun schneller und einfacher, die «Things» zu verstehen, da
diese «Dienste», aber noch wichtiger, deren Bedeutung anbieten. Gar nicht neu ist das Thema
SoA (Service-orientierte Architektur) in der IT-Welt – nun wandert aber diese SoA bis in die
«Things» selber vor.

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